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Mobiles Mess- und prüfsystem PRODAT RKM-M

Zur Bestimmung von Radaufstandskräften und Radsatzaufstandskräften (RAKME)

Update: 01.12.18 Sprache: Deutsch >> English

Die Anwendung

Das mobile Mess- und Prüfsystem PRODAT RKM-M wurde speziell für die statische und quasi-statische Erfassung und Bewertung von Radaufstandskräften und Radsatzaufstandskräften an Schienenfahrzeugen entwickelt (umgangssprachlich wird der historisch ältere Begriff Last statt Aufstandskraft verwendet). Dies beinhaltet auch die Erfassung davon abgeleiteter Größen, wie bspw. Lastdifferenzen oder aus der Kraft berechnete Massen. Es ist in verschiedenen Ausführungsformen verfügbar. In Kombination mit der Softwarelösung PRODAT SO-RKM handelt es sich um ein ideales Messmittel, welches den Anforderungen eines mobilen oder quasi-stationären Einsatzes genügt. Im Gegensatz zu den stationären Anlagen der Serie PRODAT RKM-S (stationär), genügt das System Anforderungen an hohe Mobilität bei sehr guter Messgenauigkeit, insbesondere unter Einhaltung der Vorgaben aus relevanten Normen und Vorschriften (DIN/EN, UIC, ...). Die Mess- und Prüfeinrichtung ist für Einstellarbeiten und Kontrollmessungen außer Haus konzipiert, bietet aber auch die Möglichkeit einer Nutzung als gleichwertigen Ersatz für eine stationäre Anlage und kann dauerhaft im Gleis verbleiben. Ausführungen sind für alle Schienentypen und Spurweiten verfügbar. Die Messmodule des Systems PRODAT RKM-M lassen sich variabel zu größeren Anordnungen kombinieren und erlauben so die simultane Messung mehrer Räder bzw. Achsen, Drehgestelle und kompletter Fahrzeuge. Dies ist auch nachträglich möglich. Obwohl das Radlastmesssystem PRODAT RKM mobil für einen schnellen Aufbau bzw. Abbau in Minuten konzipiert wurde ist, durch ihren festen und sicheren Sitz im Gleis, auch ein fest installierter und langzeitiger Einsatz, als kosteneffektive Alternative zu im Gleis verbauten Radlastmesseinrichtungen problemlos möglich. Messungen erfolgen auf dem Spurkranz. Eine Messvariante die insbesondere laufflächenbedingte Fehlereinflussmöglichkeiten reduziert. Sind schnelle Zugüberfahrten notwendig, wird dies durch abnehmbare Funktionselemente ermöglicht - Messungen und Prüfungen erfolgen in diesem Fall nicht, die Messeinrichtung ist neutralisiert. Beim System handelt es sich um eine robuste und langlebige Stahlkonstruktion. Eine Auslieferung erfolgt entweder prüfstellenkalibriert oder werkskalibriert. Im Falle einer Prüfstellenkalibrierung erfolgt die Kalibrierung durch eine unabhängige und akkreditierte (DAkkS) Prüfstelle. Falls gewünscht kann der Kunde auch eine eigene Kalibrierung durchführen, in diesem Fall wird das System vergünstigt angeboten. OEM Lösungen des Systems sind verfügbar.

Vorteile

  • Statische Prüfung von Fahrzeugen
  • Prüfprotokoll entsprechend geltenden Normen und Vorschriften (Unternehmensspezifisch oder in Entsprechung üblicher Normen)
  • Zur Erfüllung von Messungen und Prüfungen bspw. gefordert in DIN 27201, EN50215, EN14363, TRF 00.14, UIC V660
  • Für beliebige Schienenprofile und Spurweiten verfügbar
  • Langlebige, robuste und kompakte Konstruktion
  • Mobilitäts- und Gewichtsoptimiert
  • Kurze Montagezeit
  • Einfache Bedienung
  • Transportabel
  • Im Vergeich zu alternativen Lösungen sehr geringes Gewicht, dadurch kann die Anlage durch ein oder zwei Personen aufgebaut werden
  • Einfach und schnell ohne besonderes Spezialwerkzeug zu installieren (im Bereich von Minuten)
  • Geringe Investitionskosten im Vgl. zu fest installierten Anlagen
  • Verfügbar für alle Spurweiten und Schienenprofile sowie Sondergleisformen
  • hohe Messgenauigkeit über den gesamten Messbereich (Klasse 1, Klasse 0,5, ..)
  • Systemplattform mit hoher Eignung für Anpassungskonstruktion
  • Optional: Drahtlose Datenübertragung (Nahbereich)
  • Optional: Datenfernübertragung (Internet)

Funktionsweise

Die Messeinrichtung wird vom Benutzer mittels mechanischer Halteteile im Gleis fixiert und nachfolgend der Messcomputer angeschlossen. Individuelle Spurkranzhöhen sind dabei durch Beilagenbleche universell einstellbar. Die Beidaten des Schienenfahrzeugs werden im Messprogramm eingegeben. Das Schienenfahrzeug befährt die Messeinrichtung und bleibt auf dieser stehen. Daraufhin erfolgt die statische Prüfung. Der Messcomputer ermittelt die Radaustandskräfte und zeigt diese permanent an, so dass Einstellarbeiten vorgenommen werden können. Im Vergleich zur Messung mit stationären Anlagen der Serie RKM-M erfolgt die Messung am Spurkranz und nicht auf der Lauffläche des Rades.

Der Messcomputer in Form eines für den harten, industriellen Einsatz konzipierten Laptops, erlaubt unkomplizierte und verläßliche Messungen im Feld.

Die Messdaten können in der zugehörigen Software entsprechend den geltenden Normen komfortabel verwaltet und verbindliche Prüffprotokolle ausgedruckt werden.

Systemvarianten

  • PRODAT RKM-M STD - "Standardausführung" mit ausgezeichneter Mobilität und Möglichkeit zum schnellen Ortswechsel
  • PRODAT RKM-M HVY - "Schwerlastausführung" mit höherem Gewicht und größeren Abmessungen, für einen langanhaltenden Messbetrieb mit einer Vielzahl von Überfahrereignissen

Alle Systemvarianten sind auch in Ausführungsvarianten für den Außeneinsatz verfügbar.

Anwendungsbeispiele

Mobile Radlastmesseinrichtung
Kontrollmessungen an Zügen

Schlagworte

  • Statische und quasi-statische Messung und Prüfung von Schienenfahrzeugen (Lokomotiven, Triebzüge, Triebfahrzeuge, Waagons, Sonderfahrzeuge, allg. spurgeführte Fahrzeuge)
  • Radaufstandskraft, Radaufstandskraftmessung, Radaufstandskraftdifferenz
  • Radsatzaufstandskraft, Radsatzaufstandskraftmessung, Radsatzaufstandskraftdifferenz
  • Absolute und relative Radsatzaufstandskraft, Radsatzaufstandskraftabweichung
  • Radlast, Achslast, Drehgestelllast, Fahrzeuglast, Radlastmessung, Achslastmessung
  • Radlastwaage, Achslastwaage, Drehgstellwaage, Schienenwaage, Radsatzwaage, Gleiswaage (mit berechneter Kraft)
  • Messsystem, Prüfsystem, RAKME

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